Mit einer Vertrauensperson sprechen

(z.B. Partner/Partnerin, Familie, Freunde, Seelsorger, Lehrer usw.)

Die meisten Spieler/Spielerinnen erleben es als Erleichterung, wenn sie das Schweigen brechen und eine Vertrauensperson einweihen. Die Last der Verheimlichung und Lügen fällt weg und öffnet den Blick für Lösungen. Aus Angst vor der Reaktion der Angehörgen wird jedoch oft davor zurückgeschreckt, jemanden ins Vertrauen zu ziehen. In den meisten Fällen reagiert das Umfeld jedoch positiv auf die Bitte um Unterstützung.

Es ist hilfreich, wenn man die ersten Schritte hinaus aus der Glücksspielsucht nicht alleine tun muss und man jemanden hat, der einen bspw. zum ersten Termin in einer Sucht- oder Schuldenberatung begleitet. Möchten Sie keine Ihnen nahestehende Person einweihen, können Sie sich auch in einem geschützten Rahmen offenbaren. Dies könnte bspw. eine Fachperson der Suchtberatung, ein/e Seelsorger/in (unterstehen der Schweigepflicht) oder anonyme Beratungsmöglichkeiten im Internet sein.