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Resultate aus der eGames-Studie

Prävelenzen

  • Häufigkeit von Online-Spielen. 24.8% der Stichprobe gaben an, mindestens einmal pro Woche ein Online-Geldspiel zu nutzen, bei 42.4% waren es weniger als eine Online-Spielsitzung im Monat.

  • Häufigkeit der Spielarten (Mehrfachantworten möglich)
    85,1% Online-Lotterie und Rubbellose
    17,8% Online-Sportwetten inkl. Pferdewetten
    8.6% Online-Poker
    5.5% Online-Wetten auf Finanzmärkten
    5.0% Online-Spielautomaten
    5.3% andere Online-Casinospiele
    1,9% Online-Wetten auf E-Sport

Problematische Online-Spielende

  • Problematisches Spielverhalten

2.3% Online-Spielende mit einem hohen Risikoverhalten (= risikohaft Spielende)
6.7% Online-Spielende mit einem mittleren Risikoverhalten (= risikohaft Spielende)
20.6% Online-Spielende mit einem geringen Risikoverhalten
70.2% Online-Spielende mit keinem riskanten Spielverhalten

  • Fast zehn Prozent der Online-Spielenden, berichteten von mittelschweren bis schweren Problemen mit diesen Online-Geldspielen.

  • Die Altersklasse der 28 – bis 29-Jährigen ist am davon meisten davon betroffen, von allen problematisch Spielenden, finden sich 44% in dieser Kategorie.

  • Anteil risikohaft Spielende nach Spielarten
    6.9% der Online-Spielenden bei Lotterie- oder Rubbellose
    22.5% der Online-Spielenden bei Sportwetten
    26.8% der Online-Spielenden bei Casinospielen (Poker, Spielautomaten etc.)

  • Ausgaben für Online-Geldspiele. In den letzten 30 Tagen vor dem Befragungszeitpunkt wurden von den Spielenden durchschnittlich 121 CHF für Online-Geldspiele ausgegeben. 45,8% aller Ausgaben werden durch risikohaft Spielende getätigt (9,1% der Stichprobe). Werden die Ausgaben der gleichen Spielergruppe für das Spielen insgesamt zusammengefasst, d.h. Online-und Offline-Spiele, steigt der Ausgabenanteil auf 50,3%.

  • Spielende mit mittlerem Risiko und problematisch Spielende machen knapp die Hälfte der Einnahmen von Online-Geldspielen aus.

  • Konsequenzen des Spielverhaltens. Nach Angaben von Spielenden, die ein mittleres bis hohes Risiko aufwiesen wird das Online-Spiel in 43,3% der Fälle als einzige Ursache für die aufgewiesenen Probleme bezeichnet. Von 40,7% der Spielenden mit mittlerem bis hohem Risiko werden Online- und Offline-Spiele gemeinsam als „mitverantwortlich“ für Probleme beschrieben. Nur 16.0% der Spielenden beschreiben Offline-Spiele als Ursache für Probleme.

  • Gerätenutzung und Spielverhalten. Wie die Mehrfachantworten zeigen, wird teilweise auf mehreren Geräten gespielt (75.8% Desktop/Computer, 37.6% Handy, 14.9%Tablets). 7.9% der Spielenden, die einen Computer benutzten, zeigten ein problematisches Spielverhalten, 10.5% waren es bei den Tablet-Spielenden und 13.4% bei den Spielenden, die ein Handy zum Spielen benutzen.

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