Im Jahr 2015 waren 46'468 Personen in Schweizer Spielbanken gesperrt. Die jährliche Zunahme an Spielsperren betrug 3374 – was in etwa der Entwicklung der Vorjahre entspricht. Die Zunahme resultiert aus den neu ausgesprochenen Sperren abzüglich der Aufhebungen bisheriger Sperren. Das Gesamttotal an Sperren nimmt von Jahr zu Jahr auffällig gleichmässig zu.


Gemäss einer neuen Untersuchung der Hochschule Luzern zur Bedeutung der Spielsperre für den Spielerschutz weichen viele Personen, die ein Spielverbot für Schweizer Casinos haben, auf andere Geldspielangebote aus (z.B. ausländische Casinos). Fakt ist zudem, dass es sich mehrheitlich um freiwillige Spielsperren handelt. Häufig genannte Gründe für die freiwillige Spielsperre sind, zu viel Geld im Casino verloren und dort zu viel Zeit verbracht zu haben.

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Abschlussbericht