Glückspiele versus Glückspielsucht

Die meisten Menschen können Glücksspiele spielen, ohne damit ein Problem zu bekommen. Sie spielen zum Beispiel ein Mal pro Woche für einen bestimmten Geldbetrag Lotto oder gehen sporadisch mit Freunden ins Casino. Dort verspielen sie meist einen zuvor festgelegten Geldbetrag.
Einige Personen jedoch geraten in ein problematisches Spielverhalten oder werden süchtig und verspielen mehr Geld als sie es sich erlauben können, oft bis zum finanziellen Ruin. Eine Studie der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK, 2012) geht davon aus, dass etwa 76'000 Personen in der Schweiz in problematischer Weise Glücksspiele spielen oder eine Glücksspielsucht entwickelt haben.

Der Lie/Bet-Selbsttest kann Aufschluss darüber geben, ob Sie gefährdet sind:

1. Haben Sie beim Spielen jemals das Bedürfnis gehabt, immer mehr Geld einzusetzen?

2. Haben Sie je Leute, die Ihnen wichtig sind, über das Ausmass ihres Spielens belogen?

Wenn Sie eine oder beide Fragen mit Ja beantwortet haben, dann könnte eine Glücksspielproblematik vorliegen. Zögern sie nicht und holen Sie sich weitere Informationen oder lassen sich beraten.

Was kann ich selbst tun?

Hier finden Sie Informationen was sie selber tun können, wenn eine Glücksspielsuchtproblematik vorliegt. Finden Sie heraus ob sie gefährdet sind und checken Sie ihr Spielverhalten.
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Wo finde ich Hilfe?

Sie bemerken bereits Folgen des übermässigen Spielens? Hier finden Sie Anlaufstellen, anonyme Beratung und weitere Hilfsangebote, die Ihnen weiterhelfen können.
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