Was kann ich für mich tun?

Leiden Sie selbst unter den Folgen der Glücksspielsucht einer nahestehenden Person? Dann zögern Sie nicht, sich Unterstützung zu suchen.

Wenn Sie Schulden haben, weil gemeinsame Konten oder andere gemeinsame Verpflichtungen bestehen, dann können Sie folgendes tun:

  • Nehmen Sie bei einer Schuldenberatungsstelle eine Beratung in Anspruch.
  • Lassen Sie die Kreditkarten sperren. Es besteht zudem die Möglichkeit, dem Glücksspielsüchtigen die Kontovollmachten zu entziehen.
  • Informieren Sie sich über die Möglichkeiten einer Fremdsperre im Casino.


Wenn Sie aufgrund des psychischen Druckes wegen der Spielsuchtproblematik unter körperlichen oder psychischen Beschwerden leiden, haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Wenden Sie sich an Ihren Hausarzt bzw. Ihre Hausärztin.
  • Sie können auch als Angehöriger oder Angehörige für sich selbst eine Beratung bei einer Suchtfachstelle in Anspruch nehmen.

Eigene Schuld- und Schamgefühle führen dazu, dass der Kontakt zu anderen Menschen immer mehr gemieden wird. Dies ist für das eigene Wohlbefinden nicht förderlich. Deshalb ist es wichtig, folgendes zu beachten:

  • Vertrauen Sie sich anderen Menschen mit Ihren Problemen an und sprechen Sie offen über die Glücksspielsucht.
  • Nehmen Sie Ihren Alltag wieder in den Griff und bestimmen Sie dessen Ablauf selbst. Erledigen Sie Dinge, die für Sie und nicht für den Betroffenen wichtig sind.

Nehmen Sie Ihre Sorgen und Bedenken ernst und nutzen Sie die verschiedenen Beratungsmöglichkeiten, die auch Angehörigen und dem sozialen Umfeld von Betroffenen offen stehen.

Zögern Sie nicht, unsere Helpline 0800 040 080 anzurufen oder direkt eine Fachstelle in Ihrer Region zu kontaktieren!

Beratung vor Ort

Sie suchen persönliche Beratung zu Ihrem Glücksspielverhalten oder möchten sich als Angehörige/r Rat holen? Fachlich qualifizierte Beratung und Unterstützung finden Sie in Ihrem Wohnkanton: