Wetten
Der Wetteinsatz richtet sich nach der eigenen Risikobereitschaft. Die Gewinnquote kann minimal sein, aber auch exorbitante finanzielle Höhen erreichen. Exemplarisch für geringen Wetteinsatz ist eine Sportwette und für enorme Summen Hedge-Fonds, die quasi die Form einer Wette haben, da Hedge-Fonds eine Wette auf die Entwicklung in den Finanzmärkten eingehen. Tritt der vermutete Ausgang eines z.B. Derivatsgeschäftes oder eines Sieges nicht ein, so ist der Wetteinsatz verloren.
Bei klassischen Sportwetten wird dem Kunden eine feste Quote für jedes mögliche Ergebnis eines Sportereignisses angeboten. Aus dieser Quote lässt sich dann der mögliche Gewinnbetrag errechnen. Auf jeden der möglichen Ausgänge kann eine Wette platziert werden.
Quoten
Die Quoten repräsentieren die vom Wettanbieter implizierte Wahrscheinlichkeit für jeden möglichen Ausgang eines Ereignisses abzüglich einer meist prozentualen Wettanbieter-Marge, die die Quote vermindert. Beim staatlichen Wettanbieter Swisslos/Sporttip liegt diese Marge bei ca. 20 % auf Basis einer einzelnen Spielpaarung. Andersherum lässt sich so die Ausschüttungsquote eines Wettanbieters berechnen, sie beträgt 100 % abzüglich der jeweiligen Wettanbieter-Marge. Eine Auszahlungsquote von 80 % bedeutet: Würde man auf jeden Ausgang eines Ereignisses so viel Geld setzen, dass man bei jedem möglichen Ergebnis den gleichen Betrag erhielte, bekäme man genau 80 % des eingesetzten Kapitals zurück. Der für den Kunden ideale Wettanbieter hätte demnach eine Auszahlungsquote von 100 %, jedoch wäre eine solch hohe Ausschüttung für den Wettanbieter nicht mehr wirtschaftlich. Wettbörsen und so genannte asiatische Buchmacher erreichen Auszahlungsquoten von 95% und mehr.
Was im Klartext heisst: Es kommt weniger Geld zurück, als das eingesetzt wurde!








