Mitwirkende für Dokumentarfilm zum Thema Glücksspielsucht gesucht!

Gesucht werden: Betroffene und ehemalig Betroffene von Glücksspielsucht, sowie Angehörige von Glücksspielern

Im Rahmen der Glücksspiel-Kampagne 2016 plant Sucht Schweiz einen Dokumentarfilm aus mehreren kürzeren Filmsequenzen zum Thema Glücksspielsucht zu produzieren.

Wir suchen: Betroffene und ehemalig Betroffene von Glücksspielsucht jeden Alters und Geschlechts und ihre Angehörigen, die bereit und motiviert sind, ihre Geschichte mit einem grösseren Publikum zu teilen. Dies kann auch in anonymer Form sein.

Unser Ziel ist es, den Alltag, die Problematik sowie das Zusammenleben von betroffenen Personen und Familien einzufangen und so auf sorgfältige Art und Weise dieses tabuisierte Thema anzusprechen. Die Stimmen im Film sollen so vielfältig sein, wie die Lebenssituationen und Perspektiven dieser Menschen. Das Projekt wird mit den betroffenen Personen zusammen entwickelt.

Sind Sie interessiert? Kontakt: Nadia Rimann: nrimann(at)suchtschweiz.ch, Tel 021 321 29 84

Power Point Präsentation

zum Thema Glücksspiel für (Sucht-)Fachstellen, welche Sensibilisierungsveranstaltungen für andere Fachpersonen durchführen möchten.

Die Präsentation (inklusive Notizen mit weiteren Ausführungen) enthält die wichtigsten Informationen rund um das Thema Glücksspielsucht.

Sie kann durch die regionalen Fachstellen genutzt und bei Bedarf ergänzt werden.

Elternbrief: (Un)Glück im Spiel

Mit Kindern über Geldspiele sprechen

Im neuesten Elternbrief von Sucht Schweiz steht das Glücksspiel im Fokus. Für Eltern von Kindern ab 12 Jahren bietet er Informationen und konkrete Tipps, wie Kinder vor Problemen mit Geld- und Glücksspielen geschützt werden können und was sie tun können, wenn ein Kind problematisch spielt.


 

 

Revision Geldspielgesetz

Gesetzesentwurf verabschiedet

Am 21. Oktober 2015 hat der Bundesrat zuhanden des Parlaments den Gesetzesentwurf für das neue Geldspielgesetz, welches das heutige Lotteriegesetz und das Spielbankengesetz vereint, verabschiedet. Neu werden Spielbankenspiele auch online angeboten werden können, während gleichzeitig ausländische Online-Geldspielangebote gesperrt werden. Pokerturniere mit kleinen Einsätzen und Gewinnen dürfen künftig auch ausserhalb von Casinos angeboten werden. Bezüglich des Spielerschutzes wird festgehalten, dass die Veranstalter von Geldspielen ein Konzept mit Massnahmen zum Schutz der SpielerInnen vor exzessivem Glücksspiel erstellen müssen. Die Kantone werden zudem verpflichtet, Massnahmen zur Prävention von Glücksspielsucht, sowie Beratungen und Behandlungen für gefährdete und süchtige Spielende und deren Umfeld bereitzustellen. Eine Finanzierung dieser Massnahmen z.B. durch eine Abgabe von Casinos ist nicht vorgesehen; die Spielbankenabgabe fliesst wie bis anhin grösstenteils in die AHV.

Weitere Informationen finden Sie in der Zusammenfassung der Botschaft.

Suchtfachpersonen kritisieren die Liberalisierung des Geldspielmarktes mit gleichzeitig ungenügenden Präventions- und Schutzmassnahmen: siehe Medienmitteilung.

"We Got You"

Joiz Street-Game und Diskussionssendung zum Thema Glücksspielsucht

Während der Sensibilisierungskampagne zum Thema Glücksspielsucht unter dem Slogan "Wenn dein Spiel zur Droge wird", hat der Jugendsender Joiz das Thema Glückspielsucht ebenfalls aufgenommen.

In der Diskussionssendung mit dem Psychologen Franz Eidenbenz werden Fragen rund um das Thema Glücksspielsucht geklärt.

Direkt am eigenen Leib haben Passanten beim Street-Game "We Got You" erfahren, wie schnell das Glück vorbei sein kann. Um die Schulden zu begleichen, müssen sie peinliche Strafen über sich ergehen lassen.


Die Street-Game Videos, sowie die Diskussionssendung sind unter der Rubrik Kampagne aufgeschaltet.

Wenn dein Spiel zur Droge wird

Sensibilisierungskampagne zur Glücksspielsucht

Am 15. Juni lancieren zehn Deutschschweizer Kantone eine Sensibilisierungskampagne zu den Risiken des Glücksspiels. Mit Plakaten, Bierdeckeln und Postern, über den Jugendsender Joiz und auf Social Media thematisiert die Kampagne die Mechanismen und Auswirkungen einer Glücksspielsucht aus der Perspektive des Spielenden und weist auf die Gefahren hin.

Die Sujets der Kampagne zeigen die Spielsituation aus der Spieler-Perspektive: Der Spielende findet sich in einer Situation wieder, in der Geldspiele zu Drogen werden.

 

Alle Sujets der Sensibilisierungskampagne sind unter der Rubrik Kampagne aufgeschaltet und können heruntergeladen werden.

Spielfieber - der Countdown läuft

Ein Browser-Game für Jugendliche zur Prävention von Glücksspielsucht

Das Browser-Spiel Spielfieber wurde speziell für Jugendliche entwickelt und dient der Prävention von Glücksspielsucht.

Das Präventions-Spiel ist unter den Rubriken Fachpersonen und Angehörige aufgeschaltet oder kann direkt mit Klick auf nachfolgenden Banner getestet werden:

Teilnehmer für Online-Studie gesucht

Kostenlos und anonym: Trainingsprogramm für die Behandlung von Glücksspiel-Problemen

Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf sucht Teilnehmer für eine anonyme Online-Studie, in der zwei computerbasierte Trainings-Programme für die Behandlung von problematischem und pathologischem Automaten-Glücksspiel auf ihre Wirksamkeit überprüft werden sollen. 

Weitere Informationen sind in dem Flyer, sowie unter folgendem Link zu finden: ww3.unipark.de/uc/gluecksspiel

Flyer "Game over" in fünf weiteren Sprachen

Neu ist der Flyer zur Glücksspielsucht auch in Bosnisch/Serbisch/Kroatisch, Englisch, Portugiesisch, Türkisch und Thailändisch erhältlich

Der Flyer "Game over" richtet sich an Betroffene, Angehörige und weitere Interessierte. Er informiert über die Glücksspielproblematik, weist auf Beratungsangebote hin und enthält einen kurzen Selbsttest. Neu ist dieser - nebst der bereits existierenden deutschen Version - nun auch in den Fremdsprachen Bosnisch/Serbisch/Kroatisch, Englisch, Portugiesisch, Türkisch und Thailändisch erhältlich.

Bestellt werden können die Informationsflyer kostenlos über den Webshop von Sucht Schweiz: www.suchtschweiz.ch/info-materialien

laut & leise Magazin

Aktuelle Ausgabe zum Thema Glücksspielsucht

Die aktuelle Ausgabe (3/2014) des "laut & leise" Magazins der Stellen für Suchtprävention des Kantons Zürich widmet sich der Glücksspielsucht. Mehrere Fachpersonen - vor allem des Zentrums für Spielsucht und andere Verhaltenssüchte, Zürich - kommen zum Thema Prävention und Behandlung der Glücksspielsucht in folgenden Beiträgen zu Wort:

- Faszination Spielen
(Hans Fluri, Akademie für Spiel und Kommunikation)

- Von Rubbellosen, Sportwetten und Razzien 
(Christian Ingold, Fachexperte Glücksspielsuchtprävention, Zentrum für Spielsucht und andere Verhaltenssüchte)

- Die Sehnsucht nach mehr 
(Interview mit Franz Eidenbenz, Leiter Behandlung des Zentrums für Spielsucht und andere Verhaltenssüchte)

- Das individuelle Risiko erkennen 
(Dr. med. Andreas Canziani, Psychiater/Psychotherapeut in eigener Praxis)

- Heimliche Liaison mit dem Spiel 
(Dr. phil. Ines Bodmer, Fachpsychologin für Psychotherapie FSP, Zentrum für Spielsucht und andere Verhaltenssüchte)

 

Das Magazin ist unter dem Menüpunkt Berichte, sowie unter Fachpersonen, bei den Infomaterialien aufgeschaltet.